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Bericht zur Kenia-Projektreise im Februar 2013

Herausgeber: Büro des Förderkreises Kenia e.V., Freudenstadt, Germany. Druckfehlerbereinigte Version. Erste Fassung veröffentlicht am 11.05.2013. Seite 1/5.

Teilnehmer der Kenia-Projektreise 2013 (Vereinsmitglieder).
Teilnehmer der Kenia-Projektreise 2013 (Vereinsmitglieder).

Vorwort:

Im Februar besuchten drei Vereinsmitglieder Kenia, um sich vor Ort um die unterstützten Projekte zu kümmern und die dort tätigen Personen wie auch einige unterstützte Personen persönlich zu treffen.
Aus Datenschutzgründen ist im Folgenden jedoch nur ein kleinerer gekürzter Ausschnitt aus dem ursprünglich umfangreicheren Bericht der Reiseteilnehmer wiedergegeben. Die Auswahl der wiedergebenen Projekte beschränkt sich hierbei auf Fälle, in denen die Wiedergabe mit der Privatsphäre der abgebildeten Personen vereinbar ist.

Montag, 11.02.2013, Nairobi

Anreise Nairobi
Unsere kleine dreiköpfige Vereinsdelegation traf von Köln und Stuttgart kommend auf dem Züricher Abflugterminal zur gemeinsamen Weiterreise nach Nairobi ein. Nach einem angenehmen Flug mit der SWISS International landeten wir etwas verspätet gegen 19:30 Uhr Ortszeit auf dem Jomo Kenyatta International Airport der 2.9 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Kenias.
Nach dem Erhalt der Visa brachte uns ein Taxi in den Ortsteil Jerusalem zum Jugendzentrum der Kenya Evangelical Lutheran Church (KELC). Wir wurden dort bereits von einer Mitarbeiterin erwartet, die dort die Gäste betreut und für die Zimmer und Küche zuständig ist. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung und dem Bezug unserer Unterkünfte wurde uns ein schmackhaftes Abendessen serviert.
Besuch des KELC-Kindergartens zusammen mit Bischof Kahuthu (Bildmitte).
Besuch des KELC-Kindergartens zusammen mit Bischof Kahuthu (Bildmitte).

Kindergartenkinder beim Überreichen der Geschenke.
Kindergartenkinder beim Überreichen der Geschenke.

Dienstag, 12.02.2013,Nairobi

KELC — Bischof Kahuthu — Treffen mit mehreren unterstützten Personen
Nach dem Frühstück hatten wir mit Bischof Kahuthu in dessen Büro ein Arbeitstreffen zur Arbeit unseres Vereins . Er unterrichtete uns über die aktuelle Lage vor Ort sowie die Verteilung der Schulgelder, mit denen unser Förderkreis derzeit ca. 150 bedürftige Schülerinnen und Schüler im Organisationsbereich der KELC unterstützt.

Anschließend trafen wir im Hof die dortigen Kindergartenkinder, denen wir die ersten der von einem Frauenkreis aus der Gemeinde Seewald im Nordschwarzwald handgefertigten Geschenke überreichten. Glänzende Kinderaugen waren der Lohn und die Spielsachen sorgten für Begeisterung.

Am späten Vormittag fuhr uns Bischof Kahuthu in die Stadt zum Central YMCA (Zentralgebäude des CVJM in Nairobi). Hier trafen wir eine von unserem Verein in Zusammenarbeit mit einem privaten Sponsor unterstützte Medizinstudentin, welche zusammen mit Ihrem Vater gekommenen war. Sie hatte in Baharini das Mädcheninternat der von uns ebenfalls unterstützten Ordensschwestern des Heiligen Herzens besucht und dieses mit einem hervorragenden Schulabschluß verlassen. Die Direktorin der Schule hatte bereits im Frühjahr 2012 bei unserem Verein für eine Studienunterstützung für ihre damalige Schülerin angefragt, da dort geplant ist, diese nach dem Studium in dem ebenfalls von den Ordensschwestern betriebenen Hospital anzustellen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im YMCA und einigen Erinnerungsphotos verabschiedeten wir uns von von ihr und ihrem Vater, der in Nairobi als Fahrer für eine Regierungsabteilung arbeitet.

Da unsere Reiseteilnehmerin das erste Mal in Afrika war, brachte uns Bischof Kahuthu noch zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick über die Skyline von Nairobi hatte.
Zurück in der KELC warteten bereits zwei weitere Personen, die seit einigen Jahren von unserem Förderkreis mit Schulgeld sowie für ihr Kindergartenprojekt mit Schulspeisung unterstützt werden. Nachdem sie uns von der derzeitig schwierigen Situation vor Ort berichtet hatten, wurde die Übergabe der diesjährigen Fördergelder in die Wege geleitet. Die Hauswirtschafterin der KELC hatte uns für den Abend wieder ein schönes Abendessen zubereitet. Etwas erschöpft durch die klimatische Umstellung vom Winter auf hochsommerliche Temperaturen schlüpften wir unter unsere Mosquitonetze, welche die für diese Jahreszeit nur wenigen lästigen Plagegeister abhielten.

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